¡Adiós Alemania, hola Argentina!

Mein Abenteuer in Südamerika

 
25Juli
2013

Zeit zum Abschied nehmen..

Unglaublich! Am Sonntag in einer Woche fliege ich nach Hause...

Mein Blog soll natürlich auch noch einen Abschlussbericht bekommen, damit er nicht so formlos hier rum steht. 
Allerdings muss ich mich in fünf Minuten zur Arbeit aufmachen, deshalb wird es wohl eher ein Abschlussberichtchen.
Nun, solangsam beginnt also die Zeit des Abschiednehmens für mich. Morgen haben Josef und ich von der Arbeit unsere Abschiedsfeier im Casa 5. Und in der nächsten Woche stehen dann noch einige dementsprechende Termine an; unter anderem die Feier von San Alfonso im Konvent hier in Villa Allende. An diesem Abend werde ich mich dann von der Gemeinde und den Pfarrern verabschieden. Mir bleibt nicht mehr viel Zeit und ich würde so vielen gerne noch ein paar Worte sagen, aber gerade die letzten Tage bis zur Abreise fühlen sich an wie kurze Augenblicke.
Ich versuche nicht allzu viel an die Rückkehr nach Deutschland zu denken, die mir zurzeit noch ein ungutes Gefühl in der Magengegend gibt. Aber ich denke, dass dies am bevorstehenden Abschied all dieser lieben Leute liegt, die ich so in mein Herz geschlossen habe. Vor einigen Tagen habe ich eine Anekdote von Ronja (die Freiwillige von 2010/2011) gelesen, das mich sehr berührt hat. Sie sagte, dass ihr in ihrem Jahr hier in Argentinien in einem bestimmten Augenblick gesagt wurde, dass sie für immer einen Teil in ihrem Herzen trägt, der hellblau-weiß bleibt. 
Und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das bei mir auch so sein wird.

Und damit mach ich nun auch Schluss,

bis in zwei Wochen dann...ich freu mich auf Euch alle! :-)

Ines 

13Juli
2013

COOL, denn...

mein Abschlussbericht ist nun auch auf www.ausland.org.de zu lesen und somit für Interessierte zugänglich! Lächelnd

http://www.ausland.org/de/erfahrung/erfahrungsbericht/182/argentinien.html

05Juli
2013

Urlaub in Bildern

Der bisherige Urlaub in ein paar Bildern:

Jonas' erste fritierte Empanada in Buenos Aires Stadt des Tangos BOCA Stadion Argentina ♥ Deutschland?!?! Jonas' erstes Bife de Chorizo (argentinisches Steak) Trekking Abseilen :-) Besichtigung der Weinanlagen in Mendoza auf dem Fahrrad... ich mag keinen Wein... Anstoßen auf den Studienplatz :-) 2. Steak in der ersten Woche :D in der first class 8) Matéeee

30Juni
2013

3. Bericht für RVM

Grüße aus Córdoba von der Blogfront!

Jonas und ich sind heute morgen heil wieder in Córdoba eingetroffen und haben einen schönen Tag gemeinsam mit meiner Gastfamilie verbracht. Fotos folgen noch, versprochen! Nun noch etwas Lesematerial; gerade habe ich meinen dritten Jahresbericht für RVM zuende geschrieben. Viel Spaß beim Lesen Lachend

3. Jahresbericht für RVM von Ines Dieckmännken                                                 30/06/2013

In circa einem Monate beende ich meinen einjährigen Freiwilligendienst in Argentinien.
Für mich stecken einige nennenswerte Aspekte hinter dieser Aussage; diese werde ich im Folgenden näher erläutern. 
Chronologisch beginne ich mit zuerst mit dem immer näher kommenden Abschied. Meiner Gastfamilie, meinen Arbeitskollegen, den chicos, meinen Freunden, der Gemeinde von Villa Allende und all den bekannten Gesichtern, all ihnen werde ich auf vorerst unbestimmte Zeit “Auf Wiedersehen!” sagen. Und dass es mir nicht leicht fällt darüber nachzudenken, ist zuweilen eine Bestätigung all dessen, was ich in den letzten zehn Monaten mit all diesen Menschen teilen durfte. Manchmal kommt mir der spontane Wunsch in den Sinn, einfach durch das berühmte “Hintertürchen” verschwinden zu wollen, um mich dem bevorstehenden Abschied zu entziehen. Doch ich glaube, dass der Abschied – nach der so herzlichen Willkommenheißung wie ich sie in dieser Zeit erlebt habe – ein Teil dieser einmaligen Erfahrung sein muss. Bestimmt nicht der Schönste oder Fröhlichste, aber ohne Zweifel ein wichtiger Abschnitt des Erlebten, der unter anderem zu einer endgültigen Reflexion anregt. 
Diese Reflexion der vergangenen Zeit folgt als zweiter Aspekt meiner zu Beginn genannten Aussage. Vorrangig steht die Frage: Was genau hat mir dieser Dienst gegeben? Meine Antwort darauf ist, dass ich keine genaue Antwort habe. Es gab und gibt unzählig viele Erfahrungen, die mir durch dieses Jahr zuteil geworden sind. Ich glaube, dass mich jede einzelne dieser Erfahrungen in einer ganz bestimmten Weise bereichert hat. Plump gesagt habe ich sowohl positive als auch negative Erfahrungen durchlaufen, die eine intensive Prägung hinterlassen haben. 
Der nächste Aspekt, der sich aus meiner Aussage ergibt, bezieht sich auf den Blick nach vorne in Richtung “neuer Lebensabschnitt”. Die Rückkehr nach Deutschland und die dortige Wiedereingewöhnung werden sicherlich noch die ein oder andere interessante, verwirrende und nicht zuletzt lustige Begegnung hervorrufen. 
Die Unterschiede beider Länder im Hinblick auf die Umgangsart, beziehungsweise generell auf die Lebensweise sind groß, sodass interkulturelle Konflikte fast immer eine konkrete Folge darstellen (wenn auch erst einmal nur gedanklich). Ich befinde diese “Konflikte” als ausdrücklich positiv, da sie zu einer Vergrößerung meines Blickwinkels und damit zu mehr interkultureller Kompetenz führen. 
Durch das Jahr in Argentinien kann ich nun differenziert die Vor-und Nachteile meines Heimat-bzw. Gastlandes betrachten. Folgend kann ich selbst feststellen, welche konkrete Facette der jeweiligen Kultur besser zu meinen eigenen Konzepten und Ideen passt und diese stärker in meinen Alltag zu integrieren versuchen. 
Der neue Lebensabschnitt wird außerdem von meinem Studium geprägt sein. Grundlegend hat sich an meinen Plänen diesbezüglich nichts verändert, mit der Ausnahme, dass das zunächst unsicher geglaubte Terrain der Arbeit mit andersbefähigten Menschen nun zunehmend sicherer und auch reizvoller für mich geworden ist. Ich kann mir nun sehr gut vorstellen, mich beruflich in diesem Bereich weiterzubilden. Dank des Casa 5 und dem damit verbundenen täglichen Kontakt mit den Bewohnern (der sich über die Zeit immens gesteigert hat) habe ich nun einen neuen Zweig der “Sozialen Arbeit” für mich entdeckt, der mir enorm viel Gutes aufzeigt und viele positive Emotionen freisetzt. 
Abschließend folgt der emotionale Aspekt meiner Grundaussage, der momentan noch von Diversion geprägt ist. Einerseits freue ich mich auf meine deutsche Heimat, andererseits möchte ich mein Leben in Argentinien nicht hinter mir lassen; noch weniger ohne ein festgelegtes Datum meiner Rückkehr. Ich werde wohl sprichwörtlich mit einem weinenden und einem lachenden Auge in die Heimat fliegen. Welche Emotion letztlich überwiegt oder ob sie gleichgewichtig sein werden, vermag ich noch nicht zu sagen. 
Fakt ist (und damit auch abschließende Bemerkung), dass mich Argentinien und insbesondere die Menschen Vorort unglaublich wichtige Dinge gelehrt und mit ihnen gemeinsam erfahren lassen haben, für die ich sehr großen Dank empfinde. 
!Mil gracias queridos, ojalá que volvamos a vernos rapidísimo! 
Ciao Ines

25Juni
2013

Sent to Germany: Ein paar kalte Sonnenstrahlen aus Mendoza!

Wir wollten es direkt einmal ausnutzen, dass unser Hostel in Mendoza auch Internetzugang hat und euch wissen lassen, dass es uns hier gut geht (Jonas und Ines). 
Gestern morgen sind wir hier nach 16 Stunden Busfahrt angekommen und das Hostel hat uns auf Anhieb gefallen. Sehr schoenes, jugendliches Ferienfeeling, so haben wir das gern. Gestern sind wir erst etwas die Stadt erkunden gegangen und haben uns danach die Angebote hier in Mendoza angesehen.
Heute sind wir durch den riiiiesigen Park San Martin gelaufen (haben aber glaube ich nur einen Bruchteil davon gesehen). Dort herrscht lebhafter Autoverkehr, was man in einem Naturpark sonst ja nicht unbedingt oft sieht. Gleichwohl, es gibt ein paar sehr schoene Flecken, die sich auch bei gefuehlten 10 ªC Lufttemperatur im Schein der Sonne fuer eine ausgiebige Siesta eignen. Jonas hat sich zum Empanada-Fan entwickelt (allerdings gefallen ihm die fritierten Empanadas aus Buenos Aires besser als die aus dem Ofen, woran mag das liegen?)
Morgen machen wir eine organisierte Trekking-Tour, die von unserem Hostel organisiert wird. Ausserdem geht es ans Berg-Abseilen und danach folgt ein Sprung in die heissen Thermen Mendozas. Wir duerfen gespannt sein.

Das zu unserem bisherigen Aufenthalt in Mendoza, hoffentlich geht es euch allen gut!

Bis bald dann,

die Urlaubscrew

Jonas & Ines

(Bilder folgen spaeter ;-)) 

22Juni
2013

Ein paar winterliche Gruesse aus Buenos Aires!

Hallo ihr Lieben!

Heute morgen um 7 Uhr bin ich endlich in Argentiniens Hauptstadt angekommen (nach 10 Stunden Busfahrt und einem etwas zerknirschten Ausstieg) und habe mich erstmal auf den Weg zum Hostel gemacht. Buenos Aires gefaellt mir immer noch nicht wirklich, aber immerhin ist es dieses Mal (aufgrund des Wochenendes will ich vermuten) nicht ganz so menschenueberfuellt. Das Viertel, in dem sich das Hostel befindet, habe ich auch schon ewas ausgekundschaftet und nun bleibt es mir eigentlich nur, darauf zu warten, dass es abend wird und ich meinen Bruder Jonas vom internationalen Flughafen abholen kann. Sonst bleibt mir fuers Erste auch nichts mehr zu sagen. Das Wetter ist kuehl und der Himmel bewoelkt, aber es koennte auch ein deutscher Sommertag sein...Hahah, das musste jetzt sein!

Also bald gibt es mehr, wenn wir von unserer Reise zurueck sind! Bis bald, haltet die Ohren steiff!

Ines

01Juni
2013

Schon Juni...

Hallo ihr eifrigen Blogleser (die, die ich nach dieser langen Pause noch habe)

Erstmal muss ich mich dafür entschuldigen, dass ein ganzer Monat vergangen ist, ohne dass ich mich hier über meinen Blog gemeldet habe. Aber ich hatte einfach nichts zu erzählen. Leider kann ich nicht behaupten, dass das heute anders wäre. Die letzten Wochen waren wirklich sehr unspektakulär und doch hat mich das Datum des heutigen Tages daran erinnert, dass es vielleicht gar nicht so schlecht wäre, mal wieder ein bisschen was von mir und meinem argentinischen Leben hören zu lassen. 
Juni - es ist tatsächlich schon Juni. Das bedeutet nicht nur, dass mein großer Bruder Jonas mich in knapp 3 Wochen für zweieinhalb Wochen besuchen kommt, sondern auch, dass ich in 2 Monaten selbst wieder in meine deutsche Heimat zurück kehren werde. Die Zeit kommt mir - besonders jetzt - so unglaublich kurz vor, dass es mir fast ironisch erscheint, dass ich ein Jahr anfangs für eine besonders lange Zeit gehalten hatte. 
Die letzten Wochen war ich sehr mit meiner Arbeit beschäftigt; ich habe viele neue Dinge gelernt und konnte nun sogar eine andere Freiwillige aus Frankreich etwas in unseren Tagesablauf im Casa 5 einarbeiten. Sie wird bis Mitte Juli bei uns im Casa bleiben und dann nach Österreich zurück kehren (wo sie auch studiert hat und nun arbeiten wird).

Der Kontakt nach Deutschland hat sich in der letzten Zeit merklich verstärkt, an diesem Punkt ist es für mich ja schon möglich, die Tage bis zu meiner Rückkehr herunterzuzählen. Allerdings möchte ich das zu diesem Zeitpunkt wirklich noch nicht...Mein ganzes Leben hier in Argentinien ist eine wunderbare und unvergessliche Erfahrung und all die gelernten und erlebten Dinge hier werde ich hoffentlich mit in meine Heimat nehmen und nicht so schnell vergessen werden.

So, das wars von mir; es gibt auch noch ein paar Fotos des letzten Monats:

Konvent Lucia Casa 5 außen Mittagstisch das Essen der Chicos Martina (Köchin) und Paola

Bis ganz bald,

eure Ines 

01Mai
2013

(M)Ein Junggesellinnenabschied

Nein, Spaß beiseite, ich habe natürlich nicht geheiratet. Es gefällt mir hier zwar ziemlich gut, aber ich möchte doch in absehbarer Zeit mal wieder in meine Heimat zurückkehren können. Dafür erlebe ich aber auch echt eine ganze Menge an Dingen hier; in der letzten Woche der besagte Junggesellinnenabschied. 
Voraussetzung war: Es muss Etwas in Rot getragen werden.
Ceci und ich kamen also am Haus an und schon ging der Spaß los: Die "Novia" (so wird hier die Braut auch genannt) musste sich in einem Nonnenkostüm etlichen Prüfungen und Aufgaben stellen, die (natürlich) allesamt in zweideutigem Kontext standen. Dazu wurden etwaige Materialien und Dekoration verteilt (Fotos dazu folgen). Am Schluss wurde dann eine etwas andere Art von Torte serviert, die eine sehr eindeutige Form besaß (davon habe ich leider kein Foto gemacht, lecker war sie aber zweifellos ;-)).
So zurück in die Gegenwart: Heute ist der 1. Mai und natürlich haben auch die Argentinier diesen Feiertag für sich und arbeitsfrei erklärt. Gestern Abend saßen wir mit ein paar Freunden zusammen und haben Empandas mit Käse und Schinken, Fleisch, Arabés (eine andere Form, die mit Zitrone serviert wird) und Zwiebeln gegegessen. Alles seeehr lecker. Irgendwann überkam mich dann die Müdigkeit und ich habe mich ins Bett begeben. An diesem besagten ersten Maimorgen dann ist mir mal wieder schlagartig bewusst geworden, dass nun schon Mai (!!!) ist und mehr als Dreiviertel meines Freiwilligendienstes hier in Argentinien bereits um sind. Und nun kann ich sagen, dass ich mich wirklich freue, dass ich hier sein darf, aber ich mich zweifellos auch auf meine Heimat freue und auf die ganze Erfahrungen, die ich im Laufe meiner Studienzeit werde machen können. Die Zeit hier kann ich wirklich als sehr erfüllt betrachten, aber ich kann (so sehe ich das jedenfalls im Moment) dann auch mit gutem Gewissen und fröhlichem Gesichtsausdruck in meine Heimat Deutschland zurückkehren.
Und auch, wenn es noch verhältnismäßig zu früh ist, darüber nachzudenken, schleichen sich oft mal Gedanken über den bevorstehenden Abschied in Argentinien und den Empfang in Deutschland ein. Aber ich glaube, dass sich dies auch einfach nicht verhindern lässt. Trotz dieser Gedanken kann ich die Zeit hier nämlich wirklich sehr genießen und freue mich auch auf den restlichen Teil.

So viel zu mir, bis bald.

Ines

PS: Fotos dürfen natürlich nicht vergessen werden!

Die Crew vom Konvent San Alfonso... Die Crew mit der Mirna (die Braut in Spee) und ich :-) Ceci, Mirna und ich mit besagter Dekoration 

23April
2013

Was eigentlich gar keinen Eintrag wert wäre...

Wie die Überschrift schon sagt, das Folgende ist eigentlich gar keinen Eintrag wert, denn es ist während der letzten Tage und Wochen absolut nichts Spannendes bzw. "Eintragswürdiges" geschehen.
Mein Arbeitsalltag hat sich seit dem Abflug meiner Eltern nicht verändern; der einzige Unterschied besteht darin, dass es zur Zeit etwas mehr Arbeit gibt, da mein Mitfreiwilliger Josef gerade seinen Urlaub nimmt und mit seiner Schwester in Richtung Salta reist. Insgesamt habe ich nicht das Gefühl, dass es sehr viel mehr Aufwand ist, es kostet einfach nur mehr Zeit, wenn eine Person nicht anwesend ist.

Bezüglich des Wetters gibt es eigentlich nur so viel zu sagen: Die Morgende sind wirklich (für mich) wahnsinnig angenehm, meist ist es schon etwas kühler (ca. 12-15 °C), aber die Sonne scheint auch von morgens bis in die Abendstunden hinein. Über den Tag hinweg wird es dann wieder heißer und während der Siesta ist es immer noch angenehmer, sich im schattigen Haus zu verkriechen und vielleicht sogar etwas zu schlafen. Denn tatsächlich gewöhnt man sich sehr (vielleicht sogar zu) schnell daran, nachmittags ein Schläfchen zu halten. Ich bin mal gespannt, ob ich in der Lage bin, diese Tradition in Deutschland aufrecht zu erhalten (bislang zweifel ich daran noch, aber ich bin ja noch nicht wieder Daheim).

A propós "Daheim". In der nächsten Woche bin ich bereits 8 (!!!) Monate hier und ich kann immer nur wiederholen, dass die Zeit rennt. An manchen Tagen hat man das Gefühl, dass der Nachmittag einfach nicht vorbeigehen will, doch in den meisten Momenten wird mir (teils sogar mit einem unguten Gefühl im Magen) bewusst, dass der Großteil meiner Zeit hier bereits rum ist. Und das bei so viel unguten Gefühlen, die ich vor meinem Abflug hegte...
Nun, was gibt es sonst noch zu sagen? In letzter Zeit kreisen meine Gedanken auch oft mal um das bevorstehende Studium (und auch wenn es "nur" noch drei Monate sind, finde ich das doch etwas ZU früh) und ob ich auch die richtige Entscheidung treffe/getroffen habe. Ich kann mir mittlerweile auch sehr gut vorstellen, mich im Bereich Behindertenarbeit zu engagieren, aber das lässt sich mit dem Studiengang "Soziale Arbeit" auch problemlos kombinieren. Ich bin sehr beeindruckt von der Umgangsart und dem Arbeitsverhältnis des Personals im Casa 5 und ich bin mir sicher, dass die Chicos des Casa 5 ein familiengleiches Verhältnis zueinander und zu den Angestellten dort entwickelt haben. Das macht die Arbeit dort zu einem unvergesslichen Erlebnis für mich, denn auch ich fühle mich (auch wenn es nur eine begrenzte Zeit ist) als Teil der Gruppe und somit auch als Teil der Familie des Casa 5.
Nun, jetzt habe ich doch mehr geschrieben, als ich eigentlich wollte...Aber gut, ich hoffe, dass es interessant für Euch war und Ihr immer mal wieder einen Blick in meinen Blog werft, auch wenn er nicht ständig aktuell ist. Aus erster Hand weiß ich, dass meine Patentante Maria sich (an dieser Stelle schöne Grüße an Dich, Gerwin und den Rest der Familie) tagtäglich erkundigt, ob ich schon etwas Neues zu berichten hatte (was auch die annähernd 3500 Klicks erklärt, die ich bereits gesammelt habe).

Also, ich wünsche Euch allen eine schöne Woche und viele tolle Erlebnisse und freue mich schon jetzt auf den nächsten Eintrag, in dem ich hoffentlich auf ein neues Thema eingehen kann. Lachend

Liebste Grüße von Weither, Ines

07April
2013

Ein Wiedersehen und zweieinhalb unvergessliche Wochen

Moin!
Also, nun ist ja bereits wirklich viel Zeit vergangen, seitdem ich das letzte Mal meinen Blog aktualisiert habe. Das lag natürlich daran, dass am 21. März meine Familie hier in Córdoba aufgeschlagen ist. Was ich nun genau von all dem erzähle, was ich mit ihnen erlebt habe, wird sich wahrscheinlich während des Schreibens herausstellen. Also einfach mal abwarten...
Am 21. kamen also mein Papa, meine Mama und mein kleiner Bruder Markus in Córdoba auf dem Flughafen an. Besser gesagt: Wir (meine Gastfamilie, Pater Adrian und ich) kamen an und warteten nun darauf, dass endlich die Ladung des entsprechenenden Fluges ankündigte. Dann endlich - freundenstrahlend und mit Tränen in den Augen - lagen wir uns in den Armen. Es war ein sehr schönes Wiedersehen.
Am Sonntag, den 24. dann brachen wir zu unserer Reise nach Salta auf. Dort wurden wir in einem Redemptoristenkloster beherbergt und machten zahlreiche Touren durch den Norden Argentiniens. Über eine Art Highway (Ruta 40 genannt), der vom Norden Argentiniens bis ganz in den Süden von Patagonien geht (ca. 4900 km lang) fuhren wir durch wunderbare Berglandschaften und Kakteenwäler. Es war wahnsinnig schön und ist - wie wir wieder und wieder festellten - auf den Fotos einfach nicht so festzuhalten.
Unsere zweite Tour ging noch weiter in den Norden über Jujuy und Purmarmaca, dann den höchsten Punkt (ca. 4500 m über dem Meeresspiegel, wenn ich mich recht erinnere) in Richtung der Salzseen "Salinas Grandes". Dann weiter nach Humahuaca - dem spannenden Indianerdorf - in dem sich die Märkte von Selbstgemachtem von Zeit zu Zeit zu übertreffen versuchen. Dort habe ich mich auch mit reichlich Klamotten, Rucksäcken, Etuis und einem MATE ausgestattet. Ja, endlich habe ich mir auch einen Mate (und vor kurzem auch eine passende Thermobox aus Aguasho gekauft; so nennt sich der Stoff, der überall dort in allen möglichen Farben und Formen gekauft werden kann).
In der zweiten Woche fuhren wir dann nach Mina Clavero, einem Ort hinter den Bergen von Córdoba (ca. 4 Studen Fahrt von Villa Allende aus), der einen sehr ruhigen Eindruck machte (nach dieser verrückten Ferientag-Osterwoche). Wir bummelten ein bisschen quer durch die Läden und shoppten ein paar Souveniers.
Heute morgen dann, hieß es Abschied nehmen. Aber so lang ist es nun ja gar nicht mehr (knapp 4 Monate). Außerdem genieße ich die Zeit hier so sehr, dass sie im Flug vergeht. Auch das sagte ich ja bereits schon des Öfteren.
Das war's nun auch von mir; ich bin des Schreibens müde.

Dafür gibt es Fotos (JA, endlich wieder Fotos):

Sata - La lindaMarkus und Mamaso viel zu kaufen!die Kathedrale von Saltadas weite Nichts in Richtung Cachidie Ruta 40die Quebrada de las Conchasder Berg der sieben Farben (Cerro de Siete Colores)die Salzwüsten..

Ciao und auf Wiedersehen Mama, Papa & Markus und alle anderen natürlich auch!

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