¡Adiós Alemania, hola Argentina!

Mein Abenteuer in Südamerika

07April
2013

Ein Wiedersehen und zweieinhalb unvergessliche Wochen

Moin!
Also, nun ist ja bereits wirklich viel Zeit vergangen, seitdem ich das letzte Mal meinen Blog aktualisiert habe. Das lag natürlich daran, dass am 21. März meine Familie hier in Córdoba aufgeschlagen ist. Was ich nun genau von all dem erzähle, was ich mit ihnen erlebt habe, wird sich wahrscheinlich während des Schreibens herausstellen. Also einfach mal abwarten...
Am 21. kamen also mein Papa, meine Mama und mein kleiner Bruder Markus in Córdoba auf dem Flughafen an. Besser gesagt: Wir (meine Gastfamilie, Pater Adrian und ich) kamen an und warteten nun darauf, dass endlich die Ladung des entsprechenenden Fluges ankündigte. Dann endlich - freundenstrahlend und mit Tränen in den Augen - lagen wir uns in den Armen. Es war ein sehr schönes Wiedersehen.
Am Sonntag, den 24. dann brachen wir zu unserer Reise nach Salta auf. Dort wurden wir in einem Redemptoristenkloster beherbergt und machten zahlreiche Touren durch den Norden Argentiniens. Über eine Art Highway (Ruta 40 genannt), der vom Norden Argentiniens bis ganz in den Süden von Patagonien geht (ca. 4900 km lang) fuhren wir durch wunderbare Berglandschaften und Kakteenwäler. Es war wahnsinnig schön und ist - wie wir wieder und wieder festellten - auf den Fotos einfach nicht so festzuhalten.
Unsere zweite Tour ging noch weiter in den Norden über Jujuy und Purmarmaca, dann den höchsten Punkt (ca. 4500 m über dem Meeresspiegel, wenn ich mich recht erinnere) in Richtung der Salzseen "Salinas Grandes". Dann weiter nach Humahuaca - dem spannenden Indianerdorf - in dem sich die Märkte von Selbstgemachtem von Zeit zu Zeit zu übertreffen versuchen. Dort habe ich mich auch mit reichlich Klamotten, Rucksäcken, Etuis und einem MATE ausgestattet. Ja, endlich habe ich mir auch einen Mate (und vor kurzem auch eine passende Thermobox aus Aguasho gekauft; so nennt sich der Stoff, der überall dort in allen möglichen Farben und Formen gekauft werden kann).
In der zweiten Woche fuhren wir dann nach Mina Clavero, einem Ort hinter den Bergen von Córdoba (ca. 4 Studen Fahrt von Villa Allende aus), der einen sehr ruhigen Eindruck machte (nach dieser verrückten Ferientag-Osterwoche). Wir bummelten ein bisschen quer durch die Läden und shoppten ein paar Souveniers.
Heute morgen dann, hieß es Abschied nehmen. Aber so lang ist es nun ja gar nicht mehr (knapp 4 Monate). Außerdem genieße ich die Zeit hier so sehr, dass sie im Flug vergeht. Auch das sagte ich ja bereits schon des Öfteren.
Das war's nun auch von mir; ich bin des Schreibens müde.

Dafür gibt es Fotos (JA, endlich wieder Fotos):

Sata - La lindaMarkus und Mamaso viel zu kaufen!die Kathedrale von Saltadas weite Nichts in Richtung Cachidie Ruta 40die Quebrada de las Conchasder Berg der sieben Farben (Cerro de Siete Colores)die Salzwüsten..

Ciao und auf Wiedersehen Mama, Papa & Markus und alle anderen natürlich auch!