¡Adiós Alemania, hola Argentina!

Mein Abenteuer in Südamerika

07Februar
2013

Paraíso argentino: Die Wasserfälle von Iguazú

Nach knapp zwei Wochen Funkstille gibt es nun den hoffentlich ersehnten Blogeintrag. Ich habe viel erlebt in diesen zwei Wochen und mehr als 500 Fotos geschossen.
Aber von Anfang: Am 27. ging es um 16 Uhr mit dem Bus nach Posadas zum Zwischenseminar. Dort angekommen wurden wir erst einmal von der immensen Hitze überwältigt. Bis dato dachte ich, dass ich hier in Córdoba schon starken Temperaturen ausgesetzt bin...Falsch gedacht! In Missiones ist die Hitze zwar im selben Temperaturbereich (ca. 35 ° C-38 ° C), allerdings ist es so schwül, dass man bereits am Anfang das Gefühl hat, man befände sich im tropischen Regenwald (so weit sind wir ja auch nicht entfernt von den Tropen...). Nun das Seminar war insgesamt sehr schön, es waren viele tolle Leute dort und der Großteil hat sehr angeregt über das erste halbe Jahr seines Dienstes im Ausland gesprochen. Insgesamt stand der Erfahrungsaustausch im Vordergrund; theoretischen Input gab es eigentlich wenig (im Kontrast dazu steht unser Vorbereitungsseminar), was aber auch gar nicht schlimm war.
Am Donnerstag sind wir nach San Ignacio Miní gefahren und haben uns dort die großen Jesuitenreduktionen angesehen. Das hätte ich bestimmt interessant finden und aufmerksam verfolgen können, wenn mir die Hitze nicht so das Gehirn vernebelt hätte...

In der Nacht von Samstag auf Sonntag sind Josef und ich dann nach Puerto Iguazú (ca. 5 Stunden von Posadas entfernt) gefahren und haben zuerst die brasilianische Seite (Foc do Iguazú) besucht. Es war schlichtweg der Wahnsinn; das Dröhnen der fallenden Wassermassen übertönt jegliche weiteren Geräusche und man selbst fühlt sich klein und ziemlich hilflos, wenn man herüber zur Garganta de Diablo sieht (das Wasser an diesem Wasserfall dort fällt 80 Meter in die Tiefe). Am nächsten Tag sind wir dann auf die argentinische Seite gefahren und waren sehr verblüfft, dass diese so unendlich viel schöner war als die brasilianische Seite. Gut, dass wir uns zuerst diese angesehen haben, sonst wäre es bestimmt eine Enttäuschung geworden. Aber zurück zum eigentlichen Thema: Angekommen im Parque Nacional de las Cataratas in Argentinien sind wir zuerst mit einem ökologisch betriebenen Gaszug bis zum Ende des Parks und damit zur Garganta de Diablo gefahren. Der direkte Ausblick auf die fallenden Wassermassen war einfach wunderschön. Die ständig präsenten Regenbögen glitzern hindurch und man bekommt wirklich ein nahezu paradisisches Gefühl. Im Folgenden sind wir dann die Wanderwege direkt an den Wasserfällen vorbei gegangen und haben wie wild Fotos geschossen. Zur Zeit der Siesta, in der es fast unerträglich heiß wurde, haben wir uns dann ein schattiges Plätzche inmitten von Nasenbären gesucht und ein bisschen Pause gemacht, bevor wir unseren letzten Wanderweg antraten.

Soweit erstmal zu Iguazú! Es war wirklich ein ungalubliches Erlebnis und ich freue mich schon jetzt darauf, aus meinen geschossenen Bildern ein Fotobuch zu machen; Hier ein kleiner Einblick meines Ausfluges: auf der brasilianischen Seite der Ökozug auf der argentinischen Seite Weg zur Garganta de Diablo vor der Garganta die Gargantaaaa :-O sieht aus wie Bierschaum... helloooo :) ich war dort!!! :)

So, das war's jetzt erstmal wieder von mir...Mein Januar war der WAHNSINN!!!

Ciao, besos y abrazos ♥

Ines