¡Adiós Alemania, hola Argentina!

Mein Abenteuer in Südamerika

30August
2012

Un día con Mario en Buenos Aires (28.08.12, 29.08.12)

Völlig zerknirscht und übermüdet betreten wir (nach knapp 14
Stunden Flug) argentinischen Boden. Es ist erstaunlich kühl und trotzdem
angenehm, da die Sonne trotz der kalten Temperaturen durchweg scheint. Am
Flughafen holt uns Mario Presentado ab (mit dem Michael in den kommenden elf
Monaten sehr oft unterwegs sein wird, wie er uns des Öfteren berichtete). Er
begrüßt mich mit dos besos und fragt wie es uns geht.


Wir fahren ca. 10-15 Minuten, dann sind wir in der
Innenstadt von Buenos Aires angekommen. Zuerst besuchen wir das
Redemptoristenkloster in Buenos Aires, dann machen wir uns auf die Suche nach
etwas Essbarem. Natürlich typisch argentinisch. Auf einer langen, etwas
sperrlich bestückten Straße befinden sich einige Imbissbuden, die größtenteils
die gleichen Speisen anbieten. Äußerst beliebt: Choripan (chorizo + pan). Eine
chorizo (Paprikawurst) mit pan (Brot), als eine Art Sandwich mit Pommes,
Zwiebeln und wonach uns noch gelüstet. Der erste Bissen
ist…gewöhnungsbedürftig. Doch letztendlich schmeckt es wirklich nicht schlecht.

Nach unserem Imbiss zeigt Mario uns die Stadt. Viele neue
Einblicke bieten sich uns, es gibt viel zu sehen in Buenos Aires. Auch sehr
beeindruckend ist die schier unglaubliche Zahl an Menschen, die sich durch die
Straßen von Buenos Aires drängt. Selbst, wenn man wirklich die Absicht hegen würde, sich
entgegen des Stromes zu bewegen, hätte man überhaupt keine Chance.

Eins bleibt noch zum Zeitmanagement der Argentinier zu
sagen: Unser Flug nach Córdoba geht um 14:00 Ortszeit. Um ca. 13:05 brechen wir
in Buenos Aires auf und befinden uns 5 Minuten nach Boarding Zeit immer noch am
Check-in, um unsere Koffer los zu werden. Da wird selbst der eingefleischte
Argentinier irgendwann etwas wortkarg und ungeduldig und sucht nach etwas kompetenterem Personal.
Schließlich ist das gesamte Gepäck aufgegeben und wir können endlich unseren
Flug nach Córdoba antreten.

Nach 1 ½ Stunden Flugzeit sind wir ENDLICH angekommen. Wir
werden am Flughafen von Edmundo und meiner Gastfamilie mit einem super-süßen
Schild begrüßt (Bilder gibt es auch). Edmundo fragt uns nach unserem Befinden
und es gibt erste (sehr angenehme) Eindrücke mit meiner Gastfamilie. Wir fahren
mit Edmundos Transporter zum Konvent San Alfonso, um uns dort vorzustellen.
Danach bringt uns Edmundo zur calle Yafu, meiner neuen Heimat.

Mein Gastbruder Mayco mit dem Willkommensschild! :)

Fazit: Es ist wirklich schön hier und ich fühle mich schon
jetzt heimisch. An der Verständigung hapert es noch ein wenig, aber Nelly (die
Mutter meiner Gastmutter) ermuntert mich und sagt mir, dass ich ja noch ein
ganzes Jahr Zeit habe um den argentinischen Sprachrhythmus zu erlernen.

 

Also dann,
hasta la próxima!

 

Ines